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Bericht zur Sitzung des Hauptausschusses am 10. März 2026

Am 10. März 2026 tagte der Hauptausschuss des Kreises Steinburg im Kreistagssaal in Itzehoe unter Vorsitz von Frau Gaudlitz. Im Mittelpunkt der Sitzung standen wichtige Entscheidungen zur Haushaltslage des Kreises, zur Entschädigungssatzung sowie zu einer möglichen Bewerbung Steinburgs als Teil eines landesweiten Net-Zero Acceleration Valley.

Haushalt 2026: Einsparungen notwendig

Ein wesentlicher Tagesordnungspunkt war die Umsetzung der Genehmigung für den Haushalt 2026. Das Innenministerium hatte die beantragte Kreditermächtigung nicht vollständig genehmigt, sodass der Kreis seine Planungen um rund 5,3 Millionen Euro reduzieren muss. Die Verwaltung legte dazu einen Vorschlag vor, wie die genehmigte Haushaltslage eingehalten werden kann.

Der Hauptausschuss empfahl dem Kreistag einstimmig, die eingeschränkte Genehmigung entsprechend umzusetzen. Dabei wurde deutlich, dass die finanzielle Lage des Kreises weiterhin angespannt bleibt und auch im konsumtiven Bereich Einsparungen immer schwieriger zu identifizieren sind.

Entschädigungssatzung angepasst

Ebenfalls beraten wurde die 5. Änderung der Entschädigungssatzung des Kreises Steinburg. Nach ausführlicher Diskussion stellte sich heraus, dass der vorliegende Entwurf einen tragfähigen Kompromiss darstellt. Die Satzung regelt unter anderem die Aufwandsentschädigungen und Sitzungsgelder für kommunale Ehrenämter im Kreis.

Der Hauptausschuss empfahl dem Kreistag einstimmig, die Satzungsänderung zu beschließen. Die neue Fassung soll zum 1. Mai 2026 in Kraft treten und enthält auch aktualisierte Beträge, etwa für Mitglieder des Hauptausschusses, den Vorsitz sowie weitere Ehrenämter.

Net-Zero Valley als Chance

Für besondere Aufmerksamkeit sorgte die Bewerbung des Kreises Steinburg als Teil eines landesweiten Net-Zero Acceleration Valley. Die Vorlage war kurzfristig vorgelegt worden, was im Ausschuss kritisch angesprochen wurde. Zugleich wurde die mögliche Bewerbung als Chance für eine positive Weiterentwicklung des Wirtschaftsstandortes Steinburg-Westküste gesehen.

Weitere Punkte

Unter Mitteilungen und Anfragen gab es keine weiteren Meldungen der Verwaltung und auch keine Fragen aus dem Ausschuss. Nichtöffentlich wurden anschließend unter anderem gesellschaftsrechtliche und organisatorische Themen behandelt, darunter die Projektgesellschaft Nordelbe, ein Bericht zu NAH.SH sowie der Sachstand zum Allris-4-Upgrade.

Der Hauptausschuss hat damit erneut gezeigt, wie wichtig eine verlässliche Haushaltssteuerung, nachvollziehbare Gremienarbeit und die strategische Entwicklung des Kreises Steinburg sind.

Berichterstatter:

Dr. Siegfried Hansen (Ausschussmitglied) und Carsten Fürst (Fraktionsvorsitzender)

 

Dieser Bericht basiert auf eigenen Aufzeichnungen sowie den öffentlichen Sitzungsunterlagen und wurde mit Unterstützung von KI erstellt.

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