Sozialausschuss berät über Teilhabe, Seniorenarbeit und Entwicklungen am Arbeitsmarkt
In der letzten Sitzung des Ausschusses für Soziales, Familie, Gesundheit, Gleichstellung und Inklusion des Kreises Steinburg standen mehrere zentrale Themen auf der Tagesordnung. Im Mittelpunkt waren unter anderem die Neubesetzung der ehrenamtlichen Beauftragten für Menschen mit Behinderung, Fragen rund um den Kreisseniorenbeirat sowie aktuelle Entwicklungen aus dem Jobcenter Steinburg.
Besonders erfreulich ist aus Sicht der Bürgerliste Steinburg, dass unser Ausschussmitglied Malte Amen als Vertreter für Menschen mit Behinderungen in das Auswahlgremium berufen wurde. Damit ist gewährleistet, dass die Perspektive der Betroffenen unmittelbar in das Verfahren zur Neubesetzung der ehrenamtlichen Beauftragten einfließt. Das ist ein wichtiges Signal für gelebte Beteiligung und für eine Politik, die Menschen mit Behinderung nicht nur mitdenkt, sondern aktiv einbindet.
Auch die Beratungen zum Kreisseniorenbeirat zeigen, wie wichtig verlässliche Strukturen für die politische Vertretung älterer Menschen im Kreis sind. Der Kreisseniorenbeirat ist als unabhängiges Gremium angelegt und soll die Interessen der Seniorinnen und Senioren gegenüber Kreistag und Ausschüssen vertreten. Die aktuellen Neuwahlen und Abberufungen waren notwendig, weil Mitglieder aus den örtlichen Seniorenbeiräten ausgeschieden sind. In der aktuellen Besetzung wirken Ilona Adamski als Vorsitzende, Thorsten Stürwohldt als stellvertretender Vorsitzender, Norbert Lampe als Kassenwart, Cornelia Schmidt als Schriftführerin sowie Rolf Hartwich, Andreas Leipold, Jörg Peters, Matthias Seitzinger und Sigrid Steiner als Beisitzer mit
Aus dem Jobcenter wurde deutlich, wie sehr sich der Arbeitsmarkt im Kreis Steinburg weiterhin im Wandel befindet. Der Bericht zeigte unter anderem, dass die Entwicklung der Beschäftigung von ausländischen Arbeitskräften getragen wird, während die Arbeitslosigkeit im SGB III-Bereich angestiegen ist. Zugleich wurde auf eine hohe Zahl an Pendlerbewegungen hingewiesen: In Steinburg stehen deutlich mehr Auspendler als Einpendler gegenüber, was die enge Verflechtung mit dem Hamburger Umland und der Region deutlich macht.
Darüber hinaus machte das Jobcenter auf zentrale sozialpolitische Herausforderungen aufmerksam: die Verringerung von Hilfebedürftigkeit, die Verbesserung der Integration in Erwerbstätigkeit, die Vermeidung von Langzeitleistungsbezug und die Stärkung der Erwerbsbeteiligung von Frauen. Gerade die Zahlen zu Integrationen, geförderten Kundinnen und den unterschiedlichen Entwicklungen bei Frauen und Männern zeigen, wie wichtig passgenaue Unterstützung und eine konsequente Arbeitsmarktpolitik bleiben.
Die Bürgerliste Steinburg begrüßt, dass der Ausschuss diese Themen ernsthaft und offen beraten hat. Für uns ist klar: Gute Sozialpolitik lebt von Beteiligung, Transparenz und dem Anspruch, soziale Teilhabe im Kreis Steinburg konkret zu verbessern.
Berichterstatter: Malte Amen (Ausschussmitglied) und Carsten Fürst (Fraktionsvorsitzender)
Dieser Bericht basiert auf eigenen Aufzeichnungen sowie den öffentlichen Sitzungsunterlagen und wurde mit Unterstützung von KI erstellt.