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Bericht zur Sitzung des Ausschusses für Soziales, Familie, Gesundheit, Gleichstellung und Inklusion am 3. Februar 2026

Der Sozialausschuss des Kreises Steinburg tagte am 3. Februar 2026 im Muschelzimmer des Kreishauses in Itzehoe unter dem Vorsitz von Frau Böttcher-Naudiet. In den beiden Einwohnerfragestunden zu Beginn und am Ende der Sitzung gab es keine Wortmeldungen. Zentrale Themen waren zwei Benchmark-Berichte, die ausschließlich zur Kenntnis genommen wurden.

Benchmark-Bericht „Soziales“

Zum einen stellte Sozialamtsleiterin Frau Vandreike den Benchmark-Bericht „Soziales 2025 – Kennzahlenvergleich 2024“ vor, der die Entwicklungen in der Hilfe zum Lebensunterhalt, Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung sowie Hilfe zur Pflege im Vergleich zu anderen Kreisen beleuchtet. Deutlich wurde dabei unter anderem, dass der Kreis Steinburg aufgrund einer schwächeren Wirtschaftsstruktur weiterhin überdurchschnittlich viele Menschen hat, die ergänzende Leistungen nach dem SGB XII benötigen, und dass steigende Regelbedarfe sowie Miet- und Pflegekosten die Ausgaben erhöhen.

Benchmark-Bericht „Eingliederungshilfe“

Anschließend präsentierte Frau Vandreike in Vertretung für Herrn Büttner den Benchmark-Bericht „Eingliederungshilfe 2025 – Kennzahlenvergleich 2024“. Der Kreis Steinburg liegt bei der Zahl der leistungsberechtigten Personen im Mittelfeld, verzeichnet aber – wie alle Kommunen – steigende Ausgaben, unter anderem durch Preissteigerungen in Vergütungsverhandlungen und zunehmende individuelle Bedarfe. Diskutiert wurde auch die inklusive Weiterentwicklung der Angebote für Kinder mit Behinderun-gen: Neue inklusive Strukturen sind bislang noch nicht umgesetzt, aktuell erfolgt Teilhabe überwiegend über individuelle Unterstützungsleistungen in Regelangeboten; perspektivisch strebt der Kreis stärker systemische, strukturelle Lösungen an.

Im Bereich Wohnen wurde deutlich, dass der Kreis aufgrund eines hohen Platzangebots viele besondere Wohnformen vorhält und zugleich vergleichsweise viele Leistungsberechtigte in besonderen Wohnformen außerhalb des Kreises untergebracht sind; im Januar 2026 lebten 239 von 373 Leistungsbeziehenden in besonderen Wohnformen außerhalb Steinburgs. Auch bei Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben und an Bildung zeigt sich eine hohe Angebotsdichte, etwa bei Werkstattplätzen und Schulbegleitungen, wobei die Kosten insbesondere durch Internatsunterbringungen und steigende Vergütungen wachsen.

Unter „Mitteilungen und Anfragen“ informierte die Verwaltung darüber, dass künftige Sitzungen der Fachausschüsse zur Protokollierung auf Tonband aufgezeichnet werden und deshalb auf gesonderte Unterschriftenlisten zur Anwesenheitsbestätigung verzichtet werden kann. Im nichtöffentlichen Teil wurden keine Beschlüsse gefasst; dies wurde am Ende der Sitzung im öffentlichen Teil bekanntgegeben.

Dieser Bericht basiert auf eigenen Aufzeichnungen sowie der öffentlichen Sitzungsunterlagen und wurde mit Unterstützung von KI erstellt.

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